hauseins for Future

Klimaschutz ist zwar in erster Linie eine Aufgabe, die politisch gelöst werden muss, aber auch Einzelpersonen oder eben Unternehmen können einen Beitrag dazu leisten, unsere Erde enkeltauglich zu machen. Von Anfang an war für uns klar, dass Klima- und Umweltfragen keine Nebensache für uns sind, sondern zentraler Bestandteil unserer eigenen Unternehmenskultur. Das bedeutet ganz konkret:

  1. Seit Anfang haben wir unser Konto bei der Nachhaltigkeitsbank “Triodos”. Diese Bank bietet nachhaltige Finanzanlagen, insbesondere unter den Aspekten Umwelt und Klima an.
  2. Keine Flugreisen im Rahmen der Arbeit für hauseins. Seit der Gründung 2017 wurden alle Wege mit der Bahn, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zurückgelegt.
  3. Die Mehrheit unserer Podcasts sind klimaneutral gehostet: Die Wochendämmerung, anekdotisch evident, der Lila Podcast, Digitalisierung der Medizin und unser hauseins-Podcast. Die Podcasts, die über Podigee laufen werden zu 90% mit erneuerbaren Energien gehostet.
  4. Unsere Rechner laufen mit Ökostrom.
  5. Mit der Greenpeace-Serie Klimawende haben wir als Podcastlabel einen aktiven Beitrag zur Aufklärung über Klimawandel, Klimafolgen und was wir tun können, um die Politik endlich zum Handeln zu bewegen, geleistet.
  6. hauseins-Gründerin Katrin Rönicke wurde 2018 als Climate Champion in den Climate Champions Club aufgenommen, sie hat sich verpflichtet komplett auf Flugreisen zu verzichten und die Wochendämmerung greift das Thema regelmäßig aktuell und wissenschaftlich auf.

 

hauseins hat deswegen die Stellungnahme von Entrepreneurs for Future unterzeichnet. Darin heißt es:

“Als unterzeichnende Unternehmerinnen und Unternehmer stehen wir hinter dem Pariser Klima­schutz­abkommen und unterstützen diese Forderungen:

  1. Eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren. Investitionen werden so in eine kohlenstoffarme Infrastruktur, Technologien und Produkte gelenkt.
  2. Energiewende beschleunigen. Schneller, gesetzlich verankerter Kohleausstieg im Einklang mit den deutschen Klimaschutzzielen. Eine Energieeffizienzstrategie zur Verankerung von Efficiency First, Steuerförderung für Gebäudesanierungen sowie ein ambitioniertes Gebäude­energiegesetz mit Vorbildrolle der öffentlichen Hand. Deutschland, Europa und die Welt können technisch zu 100% aus erneuerbaren Energien versorgt werden.
  3. Divestment und Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis zum Jahr 2025. So haben es Deutschland und die anderen G7-Staaten beschlossen.
  4. Eine Mobilitätswende, die auf Verkehrsvermeidung, öffentlichen Verkehr, umwelt­freundliche und geteilte Verkehrsmittel sowie CO2-freie Antriebssysteme setzt. Wir brauchen die Besteuerung des Flugverkehrs (Kerosinsteuer) und reduzierte Umsatzsteuern auf öffentliche Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr sowie auf Produkte und Dienstleistungen des Radverkehrs.
  5. Eine Agrar- und Ernährungswende. Die Subventionspolitik in der Landwirtschaft und die Rahmenbedingungen für die Ernährungswirtschaft müssen in Einklang mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung stehen – und mit wirksamen Maßnahmen wie der Ausdehnung einer ökologischen und klimaschonenden Landwirtschaft und der Förderung entsprechender Ernährungs- und Konsumstile unterstützt werden.
  6. Kreislaufwirtschaft forcieren. In der Regel ist die Nutzung von Sekundärrohstoffe der Nutzung von Primär­rohstoffen überlegen, da sie mit weniger Energieaufwand hergestellt werden können und auf geringere Transportwege angewiesen sind. Rücknahme-, Recycling-, Wieder­verwertungs­quoten müssen nicht nur gesetzt, sondern auch durchgesetzt werden.
  7. Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups, die innovative Lösungen für die Steuerung/ Bewältigung der Klimakrise realisieren.
  8. Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das eine dekarbonisierte Wirtschaft im Einklang mit dem in Paris vereinbarten 1,5°C Ziel erreicht.

Wir setzen voller Überzeugung auf Klimaschutz!”