Folge #5: Die Sache mit der Werbung

 

Manche von euch hassen Werbung, andere nehmen sie hin, wieder andere finden ganz interessant, was wir in manchen unserer hauseins-Podcasts so empfehlen. Werbung in Podcasts ist ein Thema, zu dem es viele Meinungen und noch mehr Emotionen gibt. Deswegen sprechen wir dieses Mal darüber: Warum machen wir Werbung? Was ist uns wichtig in unseren Werbepartnerschaften? Gäbe es auch die Alternative, ganz darauf zu verzichten?

Wir wollen nach der Sendung mit euch weiterdiskutieren: Wie findet ihr Werbung? Was sind eure Grenzen des Akzeptablen? Seid ihr bereit, für Podcasts zu bezahlen, wenn sie dafür garantiert werbefrei bleiben?

Den Podcast noch nicht abonniert? Bitteschön:

#Originalsgesucht: Maschallah!

Ihr habt uns die Daumen gedrückt und noch viel wichtiger: Ihr habt für uns gestimmt! Und so konnte es wahr werden: Auf der re:publica 2019 wurden die Gewinner des #Originalsgesucht-Wettbewerbs von Deezer und der re:publica verkündet. Unter den fünf Finalist*innen waren auch wir mit unserer Podcast-Idee “Maschallah”. Ein Podcast über muslimischen Alltag in Deutschland.

„Maschallah!“ Das ist ein Ausruf der Freude, Begeisterung. Auf Deutsch würde man vielleicht sagen „Großartig!“, auf Englisch „Yeah!“ – also rufen wir ganz laut: Maschallah – wir haben gewonnen! Yeah – ihr seid großartig!

Nun wird es also wahr: Merve Kayikci, die ihr auch als Primamuslima kennt, wird den Podcast moderieren und Katrin wird sie dabei redaktionell begleiten. Wann es genau losgeht, verraten wir euch, sobald wir es selbst wissen. Jetzt wird erst einmal gefeiert.

(Bild: Isa von Heyl via twitter)

Erzählen mit Podcasts – 2-tägiger Workshop in Berlin

Bei hauseins versuchen wir, neben den üblichen Gesprächsformaten auch zunehmend erzählerische Elemente in unsere Podcasts zu bringen. Dass dies nicht immer möglich ist, liegt oft vor allem noch an finanziellen und zeitlichen Grenzen. Doch was wäre möglich, wenn wir die perfekten Bedingungen hätten? Wie könnte ein Podcast klingen, in den die aufwändigen Techniken des Storytellings einfließen?

Dieser Frage geht hauseins-Mitgründerin Katrin in einem zweitägigen Workshop nach: In den Räumen von Beziehungsweise Kommunikation haben die Teilnehmer*innen Zeit und auch Gelegenheit, in die Welt der Podcast-Produktion einzutauchen. Von der ersten Idee, über das Skript, die Sammlung von O-Tönen und Sound-Eindrücken bis hin zu den ersten Minuten einer Sendung, geht Katrin Schritt für Schritt mit den Teilnehmer*innen Theorie und Praxis des Storytelling-Podcasts durch. Gemeinsam hören wir uns Vorbilder und gelungene Beispiele an, sprechen über mögliche Geschichten, zu denen wir uns gegenseitig Feedback geben und wir machen erste Schritte mit Mikrofon, Aufnahmegerät und Schnittprogramm.

Wenn ihr Lust und Interesse habt, an dem Workshop teilzunehmen, schaut mal bei Beziehungsweise Kommunikation vorbei. Alle Infos auf einem Blick:

Termin: 14.-15.06.2019 (ganztägig)

Kosten: 780 Euro (zzgl. MwSt.) für Unternehmen, Freiberufler 580 Euro (zzgl. MwSt.)

Infos: beziehungsweise-kommunikation.de

Maschallah!

Wir sind mit einer Idee unter den Top5 für den Podcast-Preis von Deezer und Republica gelandet!

Die Idee: Ein Podcast über muslimischen Alltag in Deutschland. Wenn es klappt, wird Mervy Kayikci, die ihr auch als Primamuslima kennt, den Podcast moderieren, heißen soll er „Maschallah!“ Das ist ein Ausruf der Freude, Begeisterung. Auf Deutsch würde man vielleicht sagen „Großartig!“, auf Englisch „Yeah!“

Also: Maschallah! dass wir nominiert sind. Damit wir gewinnen, brauchen wir eure Stimmen. Die könnt ihr auf www.originalsgesucht.de abgeben.

Wir sagen schon mal danke!
Und ihr: Drückt uns die Daumen, dass es klappt!

Video: „Zwei Männer unterhalten sich“

Gerade ist die Subscribe10 zu Ende gegangen. Wir durften den Samstag mit einem Panel eröffnen, auf das wir Vanessa Vu und Minh Thu Tran vom Podcast „Rice and Shine“, Maxi Haecke und Alice Hasters von „Feuer & Brot“ und die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal eingeladen hatten.

Wir sprachen mit ihnen darüber, warum es vielfältigere Podcasts geben sollte und warum wir bei einem Medium, das als offen für alle gilt, trotzdem die recht einheitliche, männliche, weiße Podcastlandschaft haben, die wir heute sehen.

Das Gespräch könnt ihr hier nachträglich ansehen (ca. 45 Minuten):

Bei Youtube gibt‘s das Panel auch.

„Zwei Männer unterhalten sich”

Wir sind auf der Subscribe in Köln und werden dort ein Panel moderieren, auf dem es um die Frage geht, warum Podcasts diverser, bunter werden müssen.

Denn: Jede und jeder kann Podcasts machen, und doch sind es vor allem Männer, weiße Männer, die das Podcast-Angebot dominieren. So ist das Angebot in Deutschland trotz des aktuellen Podcast-Booms recht öde: Dude-Podcasts, Ratgeber, Wellness, Finanz- und Marketingpodcasts. Der Hype 2018 hat nicht nur sehr viele neue Podcasts hervorgebracht, sondern vor allem sehr viel vom immer gleichen. Und so unterscheidet sich der Diversity-Faktor der Podcast-Szene nicht besonders von dem in den klassischen Medienhäusern.

Wir sprechen gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, den Podcasterinnen Vanessa Vu und Minh Thu Tran von Rice and Shine, sowie Alice Hasters und Maximiliane Häcke von Feuer & Brot darüber, was Frauen und Nicht-Weiße davon abhält, eigene Formate zu produzieren oder warum ihre Formate nicht die Reichweite von Shows erreichen, die mit weißen Männern besetzt sind.  Wir fragen – unsere Gäste und euch: Warum ist es eigentlich wichtig, dass verschiedene Perspektiven in den Medien – und hier natürlich im Besonderen in Podcasts – auftauchen?

Wir sprechen aber vor allem auch darüber, welche Protagonistinnen und Protagonisten das gerade ändern und welchen Wert ihre Formate der Podcast-Landschaft hinzufügen. Welche Formen nutzen sie, um die Lebenswelt von Frauen, aber auch von queeren Menschen, Migrant_innen, Nicht-Weißen, Nicht-Akademiker_innen abzubilden? Und welche Bedingungen braucht es, damit das Podcast-Angebot in Deutschland noch bunter und diverser wird?

Das Panel findet im Funkhaus Köln im Konzertsaal statt. Los geht’s 10:15. Wenn ihr auf der Subscribe seid, kommt vorbei und diskutiert mit!

  

(v.l.n.r.: Mithu Sanyal, Minh Thu Tran, Vanessa Vu, Maximiliane Häcke, Alice Hasters)

Auf zur Subscribe 10

Wir haben gerade unsere Tickets für die Podcast-Konferenz Subscribe gekauft und fragen uns: Seid ihr auch dabei?

Vom 22. bis 24. März treffen sich in Köln Podcastmacherinnen, -macher und -Enthusiastische. Alle Infos zur Subscribe 10, die Möglichkeit Tickets zu kaufen und Talks vorzuschlagen, findet ihr unter subscribe.de

Was uns besonders freuen würde, wenn wir mit diesem Aufruf die Konferenz ein bisschen bunter machen könnten. Wenn du also queer bist, Migrationshintergrund hast, nicht-weiß bist, eine Frau, aus dem Arbeitermilieu oder sonst einen Erfahrungsschatz mitbringst, der auf viel zu vielen Konferenzen fehlt, fühle dich bitte extra angesprochen. Wir würden dich wahnsinnig gern in Köln haben!

Wir sehen uns!
Katrin & Susanne

Die hauseins-Crew empfiehlt ihre Lieblingspodcasts 2018

Wir bei hauseins machen nicht nur Podcasts, sondern hören auch in jeder freien Minute Podcasts. Unser Team empfiehlt euch die Sendungen, die es 2018 am liebsten gehört hat:

 

Miku Sophie Kühmel, Produzentin:
Ich empfehle allen die Reihe “Men”, die im Podcast-Feed von “Scene on Radio” erscheint. John Biewen tastet sich Geschichte für Geschichte heran an eine Antwort auf die Frage, wie sich Männlichkeit konstruiert und konstituiert. Korrektiv steht ihm die fantastische Celeste Headlee zur Seite, deren Buch “We Need To Talk” übrigens auch großartig ist.

 

Tom Klenner, Produzent und Sound Designer:
Ich empfehle den Ach?-Podcast. Man mag es kaum glauben: Auch Franken können lustig sein – und sogar etwas ‘Wissen’ vermitteln.

 

Barbara Streidl, Moderatorin und Produzentin:
Ich empfehle “Im Namen der Hose”, vor allem mit Linda Becker. Dieser Podcast ist ein Sex-Podcast, und zwar auf eine Art und Weise, die mir sehr gut gefällt. Ob ein Gespräch über Hodenkrebs-Vorsorgeuntersuchungen oder der Besuch der einzigen Arztpraxis in Niederbayern, die Schwangerschaftsabbruch vornimmt – ich höre da gerne zu.

 

Johanna Bowman, Moderatorin:
Eines meiner Audio-Highlights 2018 war „Everything is alive”. Ian Chillag interviewt darin Gegenstände, z.B. eine Cola-Dose, ein Kissen oder (meine Lieblingsfolge!) eine Straßenlaterne. Die Gespräche sind lustig, rührend und philosophisch v.a. aber ist der Podcast eine Liebeserklärung ans Audio, denn in keinem anderen Medium würde diese Idee so funktionieren. Und: „Ich hab da eine total spannende Podcast-Folge gehört…“, erzähle ich jetzt Leuten sehr gerne, sobald irgendwo Prince läuft. „Prince and the technician“ von den Kitchen Sisters erzählt von Susan Rogers, der Sound-Frau u.a. hinter Purple Rain, und ist einfach eine tolle Geschichte, der man mit großen Augen zuhört.

 

Frank Joung, Moderator und Produzent:
Ich empfehle The Dave Chang Show. Der koreanisch-amerikanische Starkoch spricht mit seinen Gästen nicht nur übers Kochen, sondern auch über kulturelle Phänome und persönliche Identitätsfragen. In der Folge mit dem Schauspieler Steven Yeun geht es um „Han“, das koreanische Lebensgefühl, von dem ich nicht ahnte, dass ich es habe. Das Aha-Gefühl beim Hören war unbeschreiblich.
Was ich noch gerne gehört habe, war der Talk-o-Mat. Weniger wegen des tatsachlichen Smalltalks. Interessanter war eher das, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Wie die einzelnen „Promis“ versuchen sich gegenseitig anzunähern: mit erstaunlich wenig Gepose und Gehabe. Am Ende geben sich alle Mühe, sich zu verstehen.

 

Katrin Rönicke, hauseins-Gründerin:
Den Guilty Feminist Podcast  habe ich durch Zufall entdeckt und ab da wirklich gesuchtet. Es ist so großartig, Folge für Folge extrem witzige Frauen aus der ganzen Welt kennen zu lernen. Für mich ist die Mischung aus Comedy und Feminismus ganz wundervoll. Und ich mag ganz besonders auch das Anfangs-Ritual, das eine Geständnisrunde darstellt, die immer mit den Worten startet „I’m a feminist, but…“ – so viel Selbstironie muss sein!
Extrem beeindruckt und mitgerissen vor Spannung, Unglauben und Aha-Momenten hat mich außerdem „Caliphate“ von der New York Times. Die Reporterin nimmt uns Hörer_innen mit – mitten rein in den Krieg des IS gegen den Rest der Welt. Besonders gut gelungen ist hier das, war wir immer wieder unter „Storytelling“ zusammenfassen und was so wenig bei uns in der Podcastlandschaft zu finden ist: Das Erzählen entlang ganz konkreter Personen, ganz nah, mittendrin.

 

Olli Kraus, Produzent und Sound Designer:
Ich habe zwei Klassiker im Gepäck: Methodisch Inkorrekt – Wissenschaft für Nichtwissenschaftler. Und dann noch Hoaxilla – Verschwörungstheorien, Mysterien und andere kuriose Dinge. Sehr schön aufbereitet.

 

 

Susanne Klingner, hauseins-Gründerin:
Hört euch unbedingt “The Habitat” an, eine siebenteilige Serie von Gimlet. Die Produzentinnen haben sechs Menschen, die auf Hawaii für eine Mars-Mission trainieren, mit Aufnahmegeräten ausgestattet. Im Zusammenschnitt der Aufnahmen entsteht so eine sehr dichte Studie des menschlichen Zusammenlebens.

 
 

Holger Klein, Moderator:
Ich empfehle “50 Things That Made the Modern Economy”. Tim Harford erzählt die faszinierenden Geschichten von fünfzig Erfindungen und Ideen, die die Wirtschaft von heute geprägt haben.

 

 

Wir hoffen, wir können euch ein paar Perlen mitgeben.
Auf ein spannendes Podcast-Jahr 2019! Euer hauseins-Team

Folge #4: Steile Lernkurve in 2018

 

Kurzer Rückblick: Was war 2018 los?

Susanne hat endlich gelernt, Steuererklärungen zu lieben, Katrin entdeckt ihre Managerqualitäten. hauseins ist gewachsen – langsam, wie wir es uns vorgenommen haben, und am Ende des Jahres haben wir ein großartiges Team von gut 10 Leuten, zwei neue Shows gestartet, haben bei zwei unserer Podcasts den Erscheinungstakt verdoppelt und einen Sechsteiler für Greenpeace produziert.

Und was sonst noch geschah? Press play.

Folge #3: Immer schön langsam

 

Zwischen dieser und der letzten Episode des Hauseins-Podcasts ist eine ganze Weile vergangen. Tatsächlich ging es bei uns nach der letzten Folge so richtig los, und weil wir uns nicht total irre machen und ausbrennen wollen, blieb vieles auf dem Tisch liegen.

Genau davon handelt diese Episode auch: dass es nicht besonders sinnvoll ist, wie irre loszurennen, wenn man eigentlich ein nachhaltiges Unternehmen aufbauen will. Dass es stattdessen sinnvoll ist, slow business zu betreiben, also alles lieber ein bisschen langsamer zu  machen – und dafür besser.

 

Der queere Podcast “STRAIGHT Talking” – jetzt bei hauseins

Felicia Mutterer und Sonja Koppitz kennen sicher viele von euch schon vom “Straight”-Podcast bei audible. Jetzt machen die beiden hier weiter und mit ihrer Debüt-Sendung fassen sie sofort ein sehr heißes Eisen in Liebesdingen an: Was, wenn man sich in einer Beziehung nicht mehr sicher ist?

Du bist dir nicht mehr sicher

Zu Gast in der ersten Folge ist Nicola Rost, Frontfrau, Produzentin und Songschreiberin der Band Laing. Sie singt in ihrem Song “Du bist dir nicht mehr sicher” vom Graubereich einer Beziehung: Einerseits ist man zusammen, aber irgendwas ist anders, irgendwas fehlt oder stimmt nicht (mehr) so ganz. Zusammen mit Sonja und Felicia spricht die Sängerin offen über den Wahnsinn mit der Liebe und die Psychologin Magdalena Haupt erklärt, was die Ursachen von Unsicherheit sind und warum es immer wieder so schwer sein kann mit dem engen und romantischen Miteinander.

STRAIGHT Talking, der queere Podcast, ist für alle was, die über das Heteronorme hinaus denken, leben und offen sind. Auch für andere Lebens- und Liebeskonzepte. Die beiden Hosts Felicia Mutterer und Sonja Koppitz diskutieren miteinander, mit ihren Gästen und mit ihren Hörer*innen das alltägliche Leben mit dem queeren Blick.

Wir brauchen euch!

Dafür können die beiden Moderator_innen können eure geballte Unterstützung brauchen: Wer möchte, dass die beiden häufiger zum Mikrofon greifen können, sollte dringend bei steady ein Abo abschließen. Denn gute Podcasts kosten Zeit, Equipment und Server-Platz – und all das bezahlt sich nicht von selbst. Wie viele Podcasts setzen wir auf die Unterstützung durch euch Hörer*innen. Und darauf, dass ihr davon euren Freund*innen erzählt!

STRAIGHT Talking – jetzt auch bei iTunes, spotify und in euren Podcatchern

Wenn ihr keine weitere Folge verpassen wollt, solltet ihr gleich zum Abo schreiten! Straight Talking gibt es bei iTunes, Spotify und natürlich überall da, wo ihr eure Podcasts hört.
Zum Abonnieren bitte einmal klicken:

 
Ihr könnt Straight außerdem auf Instagram folgen, bei Facebook liken und auf twitter followen.

Die Klimawende in einem Podcast

Einem Bauern verbrennen die Äpfel am Baum, einem anderen verderben bisher unbekannte Würmer die komplette Kirschernte. Beide sagen: Das ist der Klimawandel. Es ist zu heiß, es ist zu trocken, neue Schädlinge siedeln sich an.

Und sie fragen: Wo bleibt die Klimawende, also die Politik, die dafür sorgt, dass die Klimaveränderungen nicht zu verheerend auf Mensch und Planet wüten? Versprochen hatte die Bundesregierung eine Menge, eingehalten wenig. Also beschließen drei Bauern und Bäuerinnen, gemeinsam mit Greenpeace die Bundesregierung zu verklagen.

In diesem Podcast gehen wir auf die Suche nach dieser Wende. Wir besuchen die Klägerinnen und Kläger, wir sprechen mit Expertinnen, Experten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zum Beispiel über die Prognosen für die kommenden Jahrzehnte und darüber, was geschehen muss, um das Schlimmste zu verhindern. Warum ist der Kohleausstieg dringend notwendig und wie kann er sozial gerecht gestaltet werden? Und wie können wir alle im Großen wie im Kleinen dazu beitragen, dass sich etwas ändert?”

Dieser Podcast ist eine hauseins-Produktion für Greenpeace.

Die erste Folge begleitet die Klimakläger auf Pellworm und im Spreewald, außerdem sprechen wir mit den Anwältin Roda Verheyen über die Aussichten und Ziele der Klage. Ihr könnt sie hier hören und natürlich überall dort, wo ihre eure Podcasts hört! Am besten abonniert ihr schonmal, denn in einer Woche kommt schon die nächste Folge.

Alle Infos zur Show und zum Produktionsteam gibt es hier.

Wir erweitern unser Team

Wenn du Lust auf schlaue, unterhaltsame Podcasts hast und sehr sehr gut im Bereich Audio Editing / Sound Design bist, dann bist du bei hauseins richtig!

Wir suchen Menschen, die
– schnell und sicher mit Audioschnitt-Programmen umgehen können
– ein super Gespür für Sound und Timing haben
– Radioerfahrung haben
– selbstständig arbeiten, heißt auch: einen eigenen Arbeitsplatz haben
– zuverlässig und höchst teamfähig sind.

Wir bieten eine faire Bezahlung. Wir sind ein nettes, kreatives Team. Bei uns hast du die Möglichkeit, Pionier_in im professionellen Podcasting zu sein.

Melde dich bei uns mit ein paar Infos zu dir selbst und ein paar Hörbeispielen deiner bisherigen Arbeit per Email: info{at}hauseins.fm.

Wir freuen uns auf dich!

Alles über den Plan W Podcast

Am Freitag, den 21. September spricht Susanne in München über unseren Plan W Podcast, also wie die Idee dazu entstand, warum es einen Podcast braucht, der Wirtschafts- und Geschlechterthemen verbindet und was genau in diesem Podcast dann passiert.

Das Event ist ein Piqd-Salon, ab 19 Uhr im Café 404 in der Corneliusstraße 2, der Eintritt ist frei. Erst erzählen die Gäste kurz selbst von ihren Projekten, anschließend können die Gäste alles fragen, was sie schon immer wissen wollten.

Der Plan W Podcast ist eine hauseins-Produktion für die Süddeutsche Zeitung und erscheint seit Mitte April alle vier Wochen. Alle Episoden findet ihr hier und natürlich in eurem Podcatcher.

Kommt vorbei, bringt Freunde mit und sagt Hallo!

Halbe Katoffl für den Grimme Online Award nominiert!

Frank Joung ist mit seinem Podcast Halbe Katoffl für gleich zwei Preise nominiert! Einmal für den Alternativen Medienpreis, und einmal für den diesjährigen Grimme Online Award.

Die Jury des Grimme Online Awards sagt:

“Die halben Kartoffeln: Das sind Deutsche, die nicht-deutsche Wurzeln haben. Im „Halbe Katoffl Podcast“ schildern sie ihre persönlichen Geschichten und sprechen über die Erfahrungen, die sie mit dem Leben zwischen zwei Kulturen gemacht haben. Diese sind meist bereichernd, nur selten fühlen sich die Gesprächspartner eingeschränkt. Natürlich geht es in dem Gesprächspodcast auch um Stereotype, Ausgrenzung und Fragen der Integration – ernste Themen, aber mit viel Humor und sympathisch vermittelt.”

Im Blog des Grimme Online Awards wird Frank auch noch mal ausführlicher vorgestellt.

Und in einem kleinen Video ruft er zum Abstimmen für den Halbe Katoffl Podcast auf:
“Es wäre an der Zeit für einen asiatisch-deutschen Gewinner des Grimme Online Awards!”

Das könnt ihr hier online noch bis zum 17. Juni machen: Klick >>

Wir freuen uns riesig über Franks Nominierung und drücken alle Daumen, dass er gewinnt!

Wir sehen uns auf der re:publica18

Am 4. Mai sprechen wir auf der re:publica18 in Berlin über die vielleicht im ersten Moment schräg anmutende Idee, ein Unternehmen ganz langsam aufzubauen, so wie wir es mit hauseins probieren.

Eigentlich lag für uns die Idee recht nahe: Weil der Podcastmarkt in Deutschland gerade erst entsteht – ja, es gibt mittlerweile jeden Tag 400 neue Shows, aber die andere Seite, also Geldgeber, Multiplikatoren, Medienhäuser, für die man das produzieren kann, die gewöhnen sich gerade erst daran, dass Podcasts für sie interessant sein könnten – weil also dieser Markt gerade erst erschlossen wird, brauchen wir jetzt nicht mit Vollspeed losrennen, um dann in zwei Jahren ausgebrannt zu sein, wenn es endlich läuft.

Und trotzdem fragt man sich ständig wieder: Ergibt das Sinn, langsam zu sein? Diese Frage haben wir auch dem Shruggie schon gestellt, der eine ziemlich gute Antwort hatte. Und wir stellen sie uns auf der re:publica18 und suchen nach Antworten, warum das eigentlich die beste aller Unternehmensstrategien sein könnte.

Kommt vorbei, wir freuen uns, wenn ihr Hallo sagt! Wir sprechen am Freitag, den 4. Mai um 14:15 auf Bühne 3.

 

P.S.: Den Mitschnitt des Talks stellt die re:publica18 später online, wir verlinken ihn dann hier.

Jetzt geht’s los: Der Plan W Podcast

Seit heute Früh könnt ihr nun die erste Folge des Plan W Podcasts hören.

In der ersten Folge geht es um die Frage, warum Gefühle am Arbeitsplatz eigentlich so verpönt sind. Warum sollte man nicht mal weinen oder Mitgefühl zeigen oder aus der Haut fahren? Susanne Klingner spricht mit dem Buchautor und Coach Christian Seidel, der sich seit Jahren mit Geschlechterklischees beschäftigt, vor allem auch mit denen am Arbeitsplatz. Außerdem erzählt die Facebook-Chefin Sheryl Sandberg vom Tod ihres Mannes und wie dieser ihr Verhältnis zu ihren Gefühlen verändert hat – und vor allem den Wunsch nährte, dass wir auch im Arbeitsumfeld offen mit unseren Emotionen umgehen können.

Den Plan W Podcast bekommt ihr bei iTunes und Spotify, oder sucht in eurem Lieblings-Podcatcher einfach nach “Plan W”.

Viel Spaß beim Hören! Und wenn euch der Podcast gefällt, empfehlt ihn weiter und hinterlasst ein paar Sterne und einen Kommentar bei iTunes!

Der Plan W Podcast startet

hauseins produziert ab sofort einen vierwöchentlichen Podcast für die Süddeutsche Zeitung.

Der Podcast erscheint in der Plan W-Familie und dreht sich wie das vierteljährliche Heft um Wirtschaftsthemen, aus weiblicher Perspektive erzählt, vor allem um die Frage, wie Frauen die Wirtschaft verändern.

2014 hatte ich – Susanne – bei der SZ begonnen, das Magazin mitzuentwickeln, das dann im Juni 2015 zum ersten Mal erschien. In den letzten Monaten konnte ich nun die SZ-Kolleginnen und -Kollegen für die Idee eines Plan W-Podcasts begeister, und am 13. April ist es soweit: Die erste Episode geht online. Im Teaser erklären wir schon mal die Idee:

In der ersten Folge wird es um das Thema “Gefühle am Arbeitsplatz” gehen. Denn immer noch wird es als höchst suspekt gesehen, wenn mal jemand in der Arbeit weint. Warum eigentlich? Das versuche ich gemeinsam mit meinen Gesprächspartnerinnen und -partnern herauszufinden. Und ist es nicht langsam Zeit, dass sich das ändert? Dass wir ganze Menschen am Arbeitsplatz sein dürfen? Sheryl Sandberg und Lena Dunham sind sich jedenfalls einig: Ja, unbedingt!

Das Plan W-Heft mit dem Themenschwerpunkt “Emotionen” erscheint übrigens einen Tag später, am 14. April in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung.

Wie Werbung deinen Podcast noch ein bisschen besser macht

Neulich bekam die Wochendämmerung einen Kommentar von J.:

“Hallo ihr zwei,
Ihr macht einen großartigen Podcast, den ich gerne über Steady unterstützen möchte.

Aaaber, ich hasse Werbung. Und ich will einfach aus Prinzip kein Geld für einen Podcast ausgeben, der sich (auch) durch Werbung finanziert. Dass man einen werbefreien Feed haben kann, macht mich auch nicht glücklich, das schmeckt mir ganz persönlich zu sehr nach ‘zwei-Klassen-Feed’. Ich hätte dann nicht das Gefühl, euer tolles Projekt zu unterstützen, sondern mir nur die Werbefreiheit zu erkaufen.

Jetzt steht ihr auf Steady ja relativ gut da, kann ich davon ausgehen, dass es ‘keine Werbung gibt, solange ihr über dem Funding Ziel seid’? Oder ist das voneinander entkoppelt? Wie sind weitere Pläne bezüglich Werbung in der Wochendämmerung?”

Lieber J.,
danke für deine Zeilen! Weil vielleicht nicht nur dich diese Fragen umtreiben, antworte ich dir hier mal öffentlich:

Die Wochendämmerung ist ein Podcast unter dem Dach des Podcastlabels „hauseins“. Das Ziel von „hauseins“ ist es, Podcasts zu produzieren und zu vermarkten – vor allem aber zu professionalisieren und den Hosts, Produzent_innen, Sound Designern, der Buchhaltung und dem Orga-Team etwas zu bezahlen. Im Moment ist die Wochendämmerung der einzige Podcast, der Einnahmen in einer Höhe hat, die man als „okayes Honorar“ bezeichnen kann.

Ich will dir mal transparent machen, was an Arbeit in so einer Sendung steckt:
– Holger und ich bereiten die Sendung intensiv vor, dazu gehören auch zunehmend Interviews mit Expertinnen und Experten, die euch Hörerinnen und Hören Ereignisse noch mal gut einordnen; letztes Mal habe ich zum Beispiel um die 4 Stunden für die Vorbereitung gebraucht
– Wir zeichnen knapp 2 Stunden auf.
– Anschließend brauche ich drei Stunden zum Schneiden des Materials; der Sendung würde aber sogar noch ein kleines bisschen mehr Editing gut tun…
– Dazu kommen ein bis zwei Stunden für die Shownotes und um die Sendung in Social Media zu verbreiten.
– Eigentlich wollen wir immer ein Audiogramm mit Untertiteln online stellen, das habe ich aber dieses Mal gar nicht geschafft.
– Und eigentlich soll es jede Woche einen Newsletter zur Sendung geben; der aber ich zum Beispiel zeitlich einfach nicht drin.
– Bitte nicht vergessen: Equipment, Server, Software und Postproduction, Buchhaltung.

Vielleicht macht dir dieser schnelle Überblick ein bisschen klarer, dass eine Sendung wie die Wochendämmerung kein Hobby ist – schlicht nicht sein kann. Wir lesen die ganze Woche über Artikel und Bücher zur Vorbereitung, sehr viel anderes, auch andere (bezahlte) Jobs kommen wegen der Wochendämmerung zu kurz. Und wir lassen sie auf eine Art auch gern zu kurz kommen, denn wir lieben die Sendung sehr. Aber unser Anfangsziel von 2.500 Euro pro Monat war nur die Schmerzgrenze, bei deren Finanzierung wir überhaupt weitermachen. Das eigentliche Fundingziel siehst du im Moment auf unserer Steady-Seite: 4.000 Euro. Die wären ein vernünftiges Honorar für Holgers und meine Arbeit, die wir in diese Sendung stecken, um aus ihr ein hochqualitatives Angebot zu machen.

Das Ziel von hauseins ist es darüber hinaus, allen Podcasts und Beteiligten des Labels mindestens okaye – perspektivisch aber wirklich gute – Honorare zahlen zu können. Die freiwilligen Spenden der Hörerinnen und Hörer decken hier einen Teil der Kosten ab, aber eben bei den meisten Sendungen nur einen Teil. Einen anderen Teil wird bei fast allen unserer Shows die Werbung übernehmen.

Den Nutzen von Werbeeinnahmen solltest du nicht unterschätzen – auch wenn du schreibst, dass du sie “hasst”: Zum einen ist es von unseren Hosts eine Art Solidaritätserklärung den finanziell schwächeren Sendungen gegenüber; überschüssige Einnahmen aus der einen Sendung sollen auch die andere Sendung finanzieren, die vielleicht nicht so ein zahlungskräftiges Publikum hat, aber einfach eine tolle Sendung ist. Und zum anderen erlauben uns Werbeeinnahmen, auch einfach mal richtig “schöne” Dinge zu machen, die wir uns sonst nicht leisten könnten – zum Beispiel der Wochendämmerung ein neues Cover zu schenken. Ist das nicht toll geworden? Hat aber natürlich auch einiges an Geld gekostet. Und das soll es auch. Kreative Arbeit muss gut bezahlt werden.

Im Prinzip war das einer der beiden Grundimpulse, dieses Label hauseins zu gründen: Podcastmachern die Finanzierung ihrer kreativen Arbeit zu ermöglichen! Daran glauben wir ganz fest, und wir hoffen auch werbekritische Hörer wie dich da mit ins Boot holen zu können. Ja, Holger macht immer seine Witzchen, dass er mit der Sendung reich werden wird. Aber das sind eben: Witzchen.

Zu deiner Frage also: Wer an die Wochendämmerung spendet, unterstützt direkt die Arbeit von Holger und mir. Je eher wir auf andere Jobs verzichten können, desto mehr Zeit können wir in die Sendung stecken und noch mehr Service drum herum anbieten. Wer spendet, bekommt Zugang zu einem eigenen werbefreien Feed. Und jeder Werbekunde, den wir gewinnen können, unterstützt wiederum das ganze Projekt hauseins und die Idee, Podcastmachern ihre Leidenschaft auch bezahlen zu können.

Ganz liebe Grüße!
Katrin