Alles neu beim Lila Podcast

Es gibt Neuigkeiten: Wir wollen den Lila Podcast relaunchen und wir wollen dafür ein neues Team zusammenstellen. Zusammen mit diesem Team werden wir ein neues Konzept erarbeiten – aber keine Sorge: wir wollen natürlich der feministische Podcast eures Vertrauens bleiben! Bis Ende 2019 bleibt erstmal alles wie es ist. Ab Januar 2020 wollen wir dann in einer kleinen Umbaupause ran an den Podcast:

Der Lila Podcast soll bunter und diverser werden – und dabei interessieren uns Feminismus, Emanzipation und der Alltag von Frauen, Trans* und LGBTI auf der ganzen Welt. Wenn du auch für diese Themen brennst, dann bist du vielleicht genau die Richtige für unser Team:

  • Du hast Erfahrung in journalistischer Arbeit und mit Audio?
  • Du bist neugierig, offen und natürlich feministisch?
  • Du arbeitest gern im Team, bist belastbar und flexibel?
  • Du hast Lust am konzipieren, tüftelst gerne Sendungen aus und recherchierst zu spannenden Themen?

Dann schreib uns mit einer aussagekräftigen Bewerbung und Arbeitsproben an neustart(ät)lila-podcast(punkt)de!

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte, von Arbeiterkindern, von queeren Menschen aller Art und von Menschen mit Behinderung!

Weiter unterstützen

Ihr könnt uns helfen und diese Umbauarbeiten unterstützen, indem ihr eure Abos bei steady, patreon oder euren Dauerauftrag nicht kündigt.

Und ihr könnt uns weiterhin auf Instagram folgen, um Buchtipps von uns zu bekommen, und auf twitter für spannende Artikel und Infos aus der ganzen Welt!

Und ganz neu: Ihr könnt euch für unseren Newsletter registrieren, damit ihr immer auf dem Laufenden bleibt, wie unsere Umbauarbeiten so voran kommen 🙂

hauseins for Future

Klimaschutz ist zwar in erster Linie eine Aufgabe, die politisch gelöst werden muss, aber auch Einzelpersonen oder eben Unternehmen können einen Beitrag dazu leisten, unsere Erde enkeltauglich zu machen. Von Anfang an war für uns klar, dass Klima- und Umweltfragen keine Nebensache für uns sind, sondern zentraler Bestandteil unserer eigenen Unternehmenskultur. Das bedeutet ganz konkret:

  1. Seit Anfang haben wir unser Konto bei der Nachhaltigkeitsbank “Triodos”. Diese Bank bietet nachhaltige Finanzanlagen, insbesondere unter den Aspekten Umwelt und Klima an.
  2. Keine Flugreisen im Rahmen der Arbeit für hauseins. Seit der Gründung 2017 wurden alle Wege mit der Bahn, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zurückgelegt.
  3. Die Mehrheit unserer Podcasts sind klimaneutral gehostet: Die Wochendämmerung, anekdotisch evident, der Lila Podcast, Digitalisierung der Medizin und unser hauseins-Podcast. Die Podcasts, die über Podigee laufen werden zu 90% mit erneuerbaren Energien gehostet.
  4. Unsere Rechner laufen mit Ökostrom.
  5. Mit der Greenpeace-Serie Klimawende haben wir als Podcastlabel einen aktiven Beitrag zur Aufklärung über Klimawandel, Klimafolgen und was wir tun können, um die Politik endlich zum Handeln zu bewegen, geleistet.
  6. hauseins-Gründerin Katrin Rönicke wurde 2018 als Climate Champion in den Climate Champions Club aufgenommen, sie hat sich verpflichtet komplett auf Flugreisen zu verzichten und die Wochendämmerung greift das Thema regelmäßig aktuell und wissenschaftlich auf.

 

hauseins hat deswegen die Stellungnahme von Entrepreneurs for Future unterzeichnet. Darin heißt es:

“Als unterzeichnende Unternehmerinnen und Unternehmer stehen wir hinter dem Pariser Klima­schutz­abkommen und unterstützen diese Forderungen:

  1. Eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren. Investitionen werden so in eine kohlenstoffarme Infrastruktur, Technologien und Produkte gelenkt.
  2. Energiewende beschleunigen. Schneller, gesetzlich verankerter Kohleausstieg im Einklang mit den deutschen Klimaschutzzielen. Eine Energieeffizienzstrategie zur Verankerung von Efficiency First, Steuerförderung für Gebäudesanierungen sowie ein ambitioniertes Gebäude­energiegesetz mit Vorbildrolle der öffentlichen Hand. Deutschland, Europa und die Welt können technisch zu 100% aus erneuerbaren Energien versorgt werden.
  3. Divestment und Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis zum Jahr 2025. So haben es Deutschland und die anderen G7-Staaten beschlossen.
  4. Eine Mobilitätswende, die auf Verkehrsvermeidung, öffentlichen Verkehr, umwelt­freundliche und geteilte Verkehrsmittel sowie CO2-freie Antriebssysteme setzt. Wir brauchen die Besteuerung des Flugverkehrs (Kerosinsteuer) und reduzierte Umsatzsteuern auf öffentliche Verkehrsmittel im Nah- und Fernverkehr sowie auf Produkte und Dienstleistungen des Radverkehrs.
  5. Eine Agrar- und Ernährungswende. Die Subventionspolitik in der Landwirtschaft und die Rahmenbedingungen für die Ernährungswirtschaft müssen in Einklang mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung stehen – und mit wirksamen Maßnahmen wie der Ausdehnung einer ökologischen und klimaschonenden Landwirtschaft und der Förderung entsprechender Ernährungs- und Konsumstile unterstützt werden.
  6. Kreislaufwirtschaft forcieren. In der Regel ist die Nutzung von Sekundärrohstoffe der Nutzung von Primär­rohstoffen überlegen, da sie mit weniger Energieaufwand hergestellt werden können und auf geringere Transportwege angewiesen sind. Rücknahme-, Recycling-, Wieder­verwertungs­quoten müssen nicht nur gesetzt, sondern auch durchgesetzt werden.
  7. Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups, die innovative Lösungen für die Steuerung/ Bewältigung der Klimakrise realisieren.
  8. Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das eine dekarbonisierte Wirtschaft im Einklang mit dem in Paris vereinbarten 1,5°C Ziel erreicht.

Wir setzen voller Überzeugung auf Klimaschutz!”

Katrins Buch über Beate Uhse erscheint

Ein paar von euch haben es in den letzten Monaten vielleicht mitbekommen, und Katrin hat es auch in unseren Sendungen immer mal wieder erwähnt, dass sie an einem Buch über Beate Uhse arbeitet. Jetzt ist das Buch erschienen! Es heißt “Beate Uhse: Ein Leben gegen Tabus”. Darin schaut sich Katrin Beate Uhses Leben noch einmal ganz genau an, vor allem die Mythen, die sich um die Aufklärerin Uhse ranken und die teilweise schlicht Unternehmens-PR ist, die Marketingstrategen der Firma Beate Uhse erdacht und erzählt haben. Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk Kultur spricht Katrin über ihre Recherche und über die Frage, ob Beate Uhse eigentlich Feministin war.

Die Buchpremiere ist am 21. Oktober in der Kulturbrauerei in Berlin.

Folge #5: Die Sache mit der Werbung

 

Manche von euch hassen Werbung, andere nehmen sie hin, wieder andere finden ganz interessant, was wir in manchen unserer hauseins-Podcasts so empfehlen. Werbung in Podcasts ist ein Thema, zu dem es viele Meinungen und noch mehr Emotionen gibt. Deswegen sprechen wir dieses Mal darüber: Warum machen wir Werbung? Was ist uns wichtig in unseren Werbepartnerschaften? Gäbe es auch die Alternative, ganz darauf zu verzichten?

Wir wollen nach der Sendung mit euch weiterdiskutieren: Wie findet ihr Werbung? Was sind eure Grenzen des Akzeptablen? Seid ihr bereit, für Podcasts zu bezahlen, wenn sie dafür garantiert werbefrei bleiben?

Den Podcast noch nicht abonniert? Bitteschön:

#Originalsgesucht: Maschallah!

Ihr habt uns die Daumen gedrückt und noch viel wichtiger: Ihr habt für uns gestimmt! Und so konnte es wahr werden: Auf der re:publica 2019 wurden die Gewinner des #Originalsgesucht-Wettbewerbs von Deezer und der re:publica verkündet. Unter den fünf Finalist*innen waren auch wir mit unserer Podcast-Idee “Maschallah”. Ein Podcast über muslimischen Alltag in Deutschland.

„Maschallah!“ Das ist ein Ausruf der Freude, Begeisterung. Auf Deutsch würde man vielleicht sagen „Großartig!“, auf Englisch „Yeah!“ – also rufen wir ganz laut: Maschallah – wir haben gewonnen! Yeah – ihr seid großartig!

Nun wird es also wahr: Merve Kayikci, die ihr auch als Primamuslima kennt, wird den Podcast moderieren und Katrin wird sie dabei redaktionell begleiten. Wann es genau losgeht, verraten wir euch, sobald wir es selbst wissen. Jetzt wird erst einmal gefeiert.

(Bild: Isa von Heyl via twitter)

Erzählen mit Podcasts – 2-tägiger Workshop in Berlin

Bei hauseins versuchen wir, neben den üblichen Gesprächsformaten auch zunehmend erzählerische Elemente in unsere Podcasts zu bringen. Dass dies nicht immer möglich ist, liegt oft vor allem noch an finanziellen und zeitlichen Grenzen. Doch was wäre möglich, wenn wir die perfekten Bedingungen hätten? Wie könnte ein Podcast klingen, in den die aufwändigen Techniken des Storytellings einfließen?

Dieser Frage geht hauseins-Mitgründerin Katrin in einem zweitägigen Workshop nach: In den Räumen von Beziehungsweise Kommunikation haben die Teilnehmer*innen Zeit und auch Gelegenheit, in die Welt der Podcast-Produktion einzutauchen. Von der ersten Idee, über das Skript, die Sammlung von O-Tönen und Sound-Eindrücken bis hin zu den ersten Minuten einer Sendung, geht Katrin Schritt für Schritt mit den Teilnehmer*innen Theorie und Praxis des Storytelling-Podcasts durch. Gemeinsam hören wir uns Vorbilder und gelungene Beispiele an, sprechen über mögliche Geschichten, zu denen wir uns gegenseitig Feedback geben und wir machen erste Schritte mit Mikrofon, Aufnahmegerät und Schnittprogramm.

Wenn ihr Lust und Interesse habt, an dem Workshop teilzunehmen, schaut mal bei Beziehungsweise Kommunikation vorbei. Alle Infos auf einem Blick:

Termin: 14.-15.06.2019 (ganztägig)

Kosten: 780 Euro (zzgl. MwSt.) für Unternehmen, Freiberufler 580 Euro (zzgl. MwSt.)

Infos: beziehungsweise-kommunikation.de

Maschallah!

Wir sind mit einer Idee unter den Top5 für den Podcast-Preis von Deezer und Republica gelandet!

Die Idee: Ein Podcast über muslimischen Alltag in Deutschland. Wenn es klappt, wird Mervy Kayikci, die ihr auch als Primamuslima kennt, den Podcast moderieren, heißen soll er „Maschallah!“ Das ist ein Ausruf der Freude, Begeisterung. Auf Deutsch würde man vielleicht sagen „Großartig!“, auf Englisch „Yeah!“

Also: Maschallah! dass wir nominiert sind. Damit wir gewinnen, brauchen wir eure Stimmen. Die könnt ihr auf www.originalsgesucht.de abgeben.

Wir sagen schon mal danke!
Und ihr: Drückt uns die Daumen, dass es klappt!

Video: „Zwei Männer unterhalten sich“

Gerade ist die Subscribe10 zu Ende gegangen. Wir durften den Samstag mit einem Panel eröffnen, auf das wir Vanessa Vu und Minh Thu Tran vom Podcast „Rice and Shine“, Maxi Haecke und Alice Hasters von „Feuer & Brot“ und die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal eingeladen hatten.

Wir sprachen mit ihnen darüber, warum es vielfältigere Podcasts geben sollte und warum wir bei einem Medium, das als offen für alle gilt, trotzdem die recht einheitliche, männliche, weiße Podcastlandschaft haben, die wir heute sehen.

Das Gespräch könnt ihr hier nachträglich ansehen (ca. 45 Minuten):

Bei Youtube gibt‘s das Panel auch.

„Zwei Männer unterhalten sich”

Wir sind auf der Subscribe in Köln und werden dort ein Panel moderieren, auf dem es um die Frage geht, warum Podcasts diverser, bunter werden müssen.

Denn: Jede und jeder kann Podcasts machen, und doch sind es vor allem Männer, weiße Männer, die das Podcast-Angebot dominieren. So ist das Angebot in Deutschland trotz des aktuellen Podcast-Booms recht öde: Dude-Podcasts, Ratgeber, Wellness, Finanz- und Marketingpodcasts. Der Hype 2018 hat nicht nur sehr viele neue Podcasts hervorgebracht, sondern vor allem sehr viel vom immer gleichen. Und so unterscheidet sich der Diversity-Faktor der Podcast-Szene nicht besonders von dem in den klassischen Medienhäusern.

Wir sprechen gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, den Podcasterinnen Vanessa Vu und Minh Thu Tran von Rice and Shine, sowie Alice Hasters und Maximiliane Häcke von Feuer & Brot darüber, was Frauen und Nicht-Weiße davon abhält, eigene Formate zu produzieren oder warum ihre Formate nicht die Reichweite von Shows erreichen, die mit weißen Männern besetzt sind.  Wir fragen – unsere Gäste und euch: Warum ist es eigentlich wichtig, dass verschiedene Perspektiven in den Medien – und hier natürlich im Besonderen in Podcasts – auftauchen?

Wir sprechen aber vor allem auch darüber, welche Protagonistinnen und Protagonisten das gerade ändern und welchen Wert ihre Formate der Podcast-Landschaft hinzufügen. Welche Formen nutzen sie, um die Lebenswelt von Frauen, aber auch von queeren Menschen, Migrant_innen, Nicht-Weißen, Nicht-Akademiker_innen abzubilden? Und welche Bedingungen braucht es, damit das Podcast-Angebot in Deutschland noch bunter und diverser wird?

Das Panel findet im Funkhaus Köln im Konzertsaal statt. Los geht’s 10:15. Wenn ihr auf der Subscribe seid, kommt vorbei und diskutiert mit!

  

(v.l.n.r.: Mithu Sanyal, Minh Thu Tran, Vanessa Vu, Maximiliane Häcke, Alice Hasters)

Auf zur Subscribe 10

Wir haben gerade unsere Tickets für die Podcast-Konferenz Subscribe gekauft und fragen uns: Seid ihr auch dabei?

Vom 22. bis 24. März treffen sich in Köln Podcastmacherinnen, -macher und -Enthusiastische. Alle Infos zur Subscribe 10, die Möglichkeit Tickets zu kaufen und Talks vorzuschlagen, findet ihr unter subscribe.de

Was uns besonders freuen würde, wenn wir mit diesem Aufruf die Konferenz ein bisschen bunter machen könnten. Wenn du also queer bist, Migrationshintergrund hast, nicht-weiß bist, eine Frau, aus dem Arbeitermilieu oder sonst einen Erfahrungsschatz mitbringst, der auf viel zu vielen Konferenzen fehlt, fühle dich bitte extra angesprochen. Wir würden dich wahnsinnig gern in Köln haben!

Wir sehen uns!
Katrin & Susanne

Die hauseins-Crew empfiehlt ihre Lieblingspodcasts 2018

Wir bei hauseins machen nicht nur Podcasts, sondern hören auch in jeder freien Minute Podcasts. Unser Team empfiehlt euch die Sendungen, die es 2018 am liebsten gehört hat:

 

Miku Sophie Kühmel, Produzentin:
Ich empfehle allen die Reihe “Men”, die im Podcast-Feed von “Scene on Radio” erscheint. John Biewen tastet sich Geschichte für Geschichte heran an eine Antwort auf die Frage, wie sich Männlichkeit konstruiert und konstituiert. Korrektiv steht ihm die fantastische Celeste Headlee zur Seite, deren Buch “We Need To Talk” übrigens auch großartig ist.

 

Tom Klenner, Produzent und Sound Designer:
Ich empfehle den Ach?-Podcast. Man mag es kaum glauben: Auch Franken können lustig sein – und sogar etwas ‘Wissen’ vermitteln.

 

Barbara Streidl, Moderatorin und Produzentin:
Ich empfehle “Im Namen der Hose”, vor allem mit Linda Becker. Dieser Podcast ist ein Sex-Podcast, und zwar auf eine Art und Weise, die mir sehr gut gefällt. Ob ein Gespräch über Hodenkrebs-Vorsorgeuntersuchungen oder der Besuch der einzigen Arztpraxis in Niederbayern, die Schwangerschaftsabbruch vornimmt – ich höre da gerne zu.

 

Johanna Bowman, Moderatorin:
Eines meiner Audio-Highlights 2018 war „Everything is alive”. Ian Chillag interviewt darin Gegenstände, z.B. eine Cola-Dose, ein Kissen oder (meine Lieblingsfolge!) eine Straßenlaterne. Die Gespräche sind lustig, rührend und philosophisch v.a. aber ist der Podcast eine Liebeserklärung ans Audio, denn in keinem anderen Medium würde diese Idee so funktionieren. Und: „Ich hab da eine total spannende Podcast-Folge gehört…“, erzähle ich jetzt Leuten sehr gerne, sobald irgendwo Prince läuft. „Prince and the technician“ von den Kitchen Sisters erzählt von Susan Rogers, der Sound-Frau u.a. hinter Purple Rain, und ist einfach eine tolle Geschichte, der man mit großen Augen zuhört.

 

Frank Joung, Moderator und Produzent:
Ich empfehle The Dave Chang Show. Der koreanisch-amerikanische Starkoch spricht mit seinen Gästen nicht nur übers Kochen, sondern auch über kulturelle Phänome und persönliche Identitätsfragen. In der Folge mit dem Schauspieler Steven Yeun geht es um „Han“, das koreanische Lebensgefühl, von dem ich nicht ahnte, dass ich es habe. Das Aha-Gefühl beim Hören war unbeschreiblich.
Was ich noch gerne gehört habe, war der Talk-o-Mat. Weniger wegen des tatsachlichen Smalltalks. Interessanter war eher das, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Wie die einzelnen „Promis“ versuchen sich gegenseitig anzunähern: mit erstaunlich wenig Gepose und Gehabe. Am Ende geben sich alle Mühe, sich zu verstehen.

 

Katrin Rönicke, hauseins-Gründerin:
Den Guilty Feminist Podcast  habe ich durch Zufall entdeckt und ab da wirklich gesuchtet. Es ist so großartig, Folge für Folge extrem witzige Frauen aus der ganzen Welt kennen zu lernen. Für mich ist die Mischung aus Comedy und Feminismus ganz wundervoll. Und ich mag ganz besonders auch das Anfangs-Ritual, das eine Geständnisrunde darstellt, die immer mit den Worten startet „I’m a feminist, but…“ – so viel Selbstironie muss sein!
Extrem beeindruckt und mitgerissen vor Spannung, Unglauben und Aha-Momenten hat mich außerdem „Caliphate“ von der New York Times. Die Reporterin nimmt uns Hörer_innen mit – mitten rein in den Krieg des IS gegen den Rest der Welt. Besonders gut gelungen ist hier das, war wir immer wieder unter „Storytelling“ zusammenfassen und was so wenig bei uns in der Podcastlandschaft zu finden ist: Das Erzählen entlang ganz konkreter Personen, ganz nah, mittendrin.

 

Olli Kraus, Produzent und Sound Designer:
Ich habe zwei Klassiker im Gepäck: Methodisch Inkorrekt – Wissenschaft für Nichtwissenschaftler. Und dann noch Hoaxilla – Verschwörungstheorien, Mysterien und andere kuriose Dinge. Sehr schön aufbereitet.

 

 

Susanne Klingner, hauseins-Gründerin:
Hört euch unbedingt “The Habitat” an, eine siebenteilige Serie von Gimlet. Die Produzentinnen haben sechs Menschen, die auf Hawaii für eine Mars-Mission trainieren, mit Aufnahmegeräten ausgestattet. Im Zusammenschnitt der Aufnahmen entsteht so eine sehr dichte Studie des menschlichen Zusammenlebens.

 
 

Holger Klein, Moderator:
Ich empfehle “50 Things That Made the Modern Economy”. Tim Harford erzählt die faszinierenden Geschichten von fünfzig Erfindungen und Ideen, die die Wirtschaft von heute geprägt haben.

 

 

Wir hoffen, wir können euch ein paar Perlen mitgeben.
Auf ein spannendes Podcast-Jahr 2019! Euer hauseins-Team

Folge #4: Steile Lernkurve in 2018

 

Kurzer Rückblick: Was war 2018 los?

Susanne hat endlich gelernt, Steuererklärungen zu lieben, Katrin entdeckt ihre Managerqualitäten. hauseins ist gewachsen – langsam, wie wir es uns vorgenommen haben, und am Ende des Jahres haben wir ein großartiges Team von gut 10 Leuten, zwei neue Shows gestartet, haben bei zwei unserer Podcasts den Erscheinungstakt verdoppelt und einen Sechsteiler für Greenpeace produziert.

Und was sonst noch geschah? Press play.

Folge #3: Immer schön langsam

 

Zwischen dieser und der letzten Episode des Hauseins-Podcasts ist eine ganze Weile vergangen. Tatsächlich ging es bei uns nach der letzten Folge so richtig los, und weil wir uns nicht total irre machen und ausbrennen wollen, blieb vieles auf dem Tisch liegen.

Genau davon handelt diese Episode auch: dass es nicht besonders sinnvoll ist, wie irre loszurennen, wenn man eigentlich ein nachhaltiges Unternehmen aufbauen will. Dass es stattdessen sinnvoll ist, slow business zu betreiben, also alles lieber ein bisschen langsamer zu  machen – und dafür besser.

 

Der queere Podcast “STRAIGHT Talking” – jetzt bei hauseins

Felicia Mutterer und Sonja Koppitz kennen sicher viele von euch schon vom “Straight”-Podcast bei audible. Jetzt machen die beiden hier weiter und mit ihrer Debüt-Sendung fassen sie sofort ein sehr heißes Eisen in Liebesdingen an: Was, wenn man sich in einer Beziehung nicht mehr sicher ist?

Du bist dir nicht mehr sicher

Zu Gast in der ersten Folge ist Nicola Rost, Frontfrau, Produzentin und Songschreiberin der Band Laing. Sie singt in ihrem Song “Du bist dir nicht mehr sicher” vom Graubereich einer Beziehung: Einerseits ist man zusammen, aber irgendwas ist anders, irgendwas fehlt oder stimmt nicht (mehr) so ganz. Zusammen mit Sonja und Felicia spricht die Sängerin offen über den Wahnsinn mit der Liebe und die Psychologin Magdalena Haupt erklärt, was die Ursachen von Unsicherheit sind und warum es immer wieder so schwer sein kann mit dem engen und romantischen Miteinander.

STRAIGHT Talking, der queere Podcast, ist für alle was, die über das Heteronorme hinaus denken, leben und offen sind. Auch für andere Lebens- und Liebeskonzepte. Die beiden Hosts Felicia Mutterer und Sonja Koppitz diskutieren miteinander, mit ihren Gästen und mit ihren Hörer*innen das alltägliche Leben mit dem queeren Blick.

Wir brauchen euch!

Dafür können die beiden Moderator_innen können eure geballte Unterstützung brauchen: Wer möchte, dass die beiden häufiger zum Mikrofon greifen können, sollte dringend bei steady ein Abo abschließen. Denn gute Podcasts kosten Zeit, Equipment und Server-Platz – und all das bezahlt sich nicht von selbst. Wie viele Podcasts setzen wir auf die Unterstützung durch euch Hörer*innen. Und darauf, dass ihr davon euren Freund*innen erzählt!

STRAIGHT Talking – jetzt auch bei iTunes, spotify und in euren Podcatchern

Wenn ihr keine weitere Folge verpassen wollt, solltet ihr gleich zum Abo schreiten! Straight Talking gibt es bei iTunes, Spotify und natürlich überall da, wo ihr eure Podcasts hört.
Zum Abonnieren bitte einmal klicken:

 
Ihr könnt Straight außerdem auf Instagram folgen, bei Facebook liken und auf twitter followen.

Die Klimawende in einem Podcast

Einem Bauern verbrennen die Äpfel am Baum, einem anderen verderben bisher unbekannte Würmer die komplette Kirschernte. Beide sagen: Das ist der Klimawandel. Es ist zu heiß, es ist zu trocken, neue Schädlinge siedeln sich an.

Und sie fragen: Wo bleibt die Klimawende, also die Politik, die dafür sorgt, dass die Klimaveränderungen nicht zu verheerend auf Mensch und Planet wüten? Versprochen hatte die Bundesregierung eine Menge, eingehalten wenig. Also beschließen drei Bauern und Bäuerinnen, gemeinsam mit Greenpeace die Bundesregierung zu verklagen.

In diesem Podcast gehen wir auf die Suche nach dieser Wende. Wir besuchen die Klägerinnen und Kläger, wir sprechen mit Expertinnen, Experten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zum Beispiel über die Prognosen für die kommenden Jahrzehnte und darüber, was geschehen muss, um das Schlimmste zu verhindern. Warum ist der Kohleausstieg dringend notwendig und wie kann er sozial gerecht gestaltet werden? Und wie können wir alle im Großen wie im Kleinen dazu beitragen, dass sich etwas ändert?”

Dieser Podcast ist eine hauseins-Produktion für Greenpeace.

Die erste Folge begleitet die Klimakläger auf Pellworm und im Spreewald, außerdem sprechen wir mit den Anwältin Roda Verheyen über die Aussichten und Ziele der Klage. Ihr könnt sie hier hören und natürlich überall dort, wo ihre eure Podcasts hört! Am besten abonniert ihr schonmal, denn in einer Woche kommt schon die nächste Folge.

Alle Infos zur Show und zum Produktionsteam gibt es hier.

Wir erweitern unser Team

Wenn du Lust auf schlaue, unterhaltsame Podcasts hast und sehr sehr gut im Bereich Audio Editing / Sound Design bist, dann bist du bei hauseins richtig!

Wir suchen Menschen, die
– schnell und sicher mit Audioschnitt-Programmen umgehen können
– ein super Gespür für Sound und Timing haben
– Radioerfahrung haben
– selbstständig arbeiten, heißt auch: einen eigenen Arbeitsplatz haben
– zuverlässig und höchst teamfähig sind.

Wir bieten eine faire Bezahlung. Wir sind ein nettes, kreatives Team. Bei uns hast du die Möglichkeit, Pionier_in im professionellen Podcasting zu sein.

Melde dich bei uns mit ein paar Infos zu dir selbst und ein paar Hörbeispielen deiner bisherigen Arbeit per Email: info{at}hauseins.fm.

Wir freuen uns auf dich!

Alles über den Plan W Podcast

Am Freitag, den 21. September spricht Susanne in München über unseren Plan W Podcast, also wie die Idee dazu entstand, warum es einen Podcast braucht, der Wirtschafts- und Geschlechterthemen verbindet und was genau in diesem Podcast dann passiert.

Das Event ist ein Piqd-Salon, ab 19 Uhr im Café 404 in der Corneliusstraße 2, der Eintritt ist frei. Erst erzählen die Gäste kurz selbst von ihren Projekten, anschließend können die Gäste alles fragen, was sie schon immer wissen wollten.

Der Plan W Podcast ist eine hauseins-Produktion für die Süddeutsche Zeitung und erscheint seit Mitte April alle vier Wochen. Alle Episoden findet ihr hier und natürlich in eurem Podcatcher.

Kommt vorbei, bringt Freunde mit und sagt Hallo!

Halbe Katoffl für den Grimme Online Award nominiert!

Frank Joung ist mit seinem Podcast Halbe Katoffl für gleich zwei Preise nominiert! Einmal für den Alternativen Medienpreis, und einmal für den diesjährigen Grimme Online Award.

Die Jury des Grimme Online Awards sagt:

“Die halben Kartoffeln: Das sind Deutsche, die nicht-deutsche Wurzeln haben. Im „Halbe Katoffl Podcast“ schildern sie ihre persönlichen Geschichten und sprechen über die Erfahrungen, die sie mit dem Leben zwischen zwei Kulturen gemacht haben. Diese sind meist bereichernd, nur selten fühlen sich die Gesprächspartner eingeschränkt. Natürlich geht es in dem Gesprächspodcast auch um Stereotype, Ausgrenzung und Fragen der Integration – ernste Themen, aber mit viel Humor und sympathisch vermittelt.”

Im Blog des Grimme Online Awards wird Frank auch noch mal ausführlicher vorgestellt.

Und in einem kleinen Video ruft er zum Abstimmen für den Halbe Katoffl Podcast auf:
“Es wäre an der Zeit für einen asiatisch-deutschen Gewinner des Grimme Online Awards!”

Das könnt ihr hier online noch bis zum 17. Juni machen: Klick >>

Wir freuen uns riesig über Franks Nominierung und drücken alle Daumen, dass er gewinnt!

Wir sehen uns auf der re:publica18

Am 4. Mai sprechen wir auf der re:publica18 in Berlin über die vielleicht im ersten Moment schräg anmutende Idee, ein Unternehmen ganz langsam aufzubauen, so wie wir es mit hauseins probieren.

Eigentlich lag für uns die Idee recht nahe: Weil der Podcastmarkt in Deutschland gerade erst entsteht – ja, es gibt mittlerweile jeden Tag 400 neue Shows, aber die andere Seite, also Geldgeber, Multiplikatoren, Medienhäuser, für die man das produzieren kann, die gewöhnen sich gerade erst daran, dass Podcasts für sie interessant sein könnten – weil also dieser Markt gerade erst erschlossen wird, brauchen wir jetzt nicht mit Vollspeed losrennen, um dann in zwei Jahren ausgebrannt zu sein, wenn es endlich läuft.

Und trotzdem fragt man sich ständig wieder: Ergibt das Sinn, langsam zu sein? Diese Frage haben wir auch dem Shruggie schon gestellt, der eine ziemlich gute Antwort hatte. Und wir stellen sie uns auf der re:publica18 und suchen nach Antworten, warum das eigentlich die beste aller Unternehmensstrategien sein könnte.

Kommt vorbei, wir freuen uns, wenn ihr Hallo sagt! Wir sprechen am Freitag, den 4. Mai um 14:15 auf Bühne 3.

 

P.S.: Den Mitschnitt des Talks stellt die re:publica18 später online, wir verlinken ihn dann hier.